HEILPÄDAGOGISCHE GEMEINSCHAFT KIRCHHAIN
       

Geschichte

Nach der Gründung der Bettina-von-Arnim-Schule 1977 traten immer wieder Eltern an den Verein für Heilende Erziehung mit der Bitte heran, eine Heimunterbringung zusätzlich zum Besuch der Schule zu ermöglichen.
1984 wurde in Marburg-Elnhausen das Wiesenhaus als Kleinstheim gegründet, das bis zu sechs Kinder und Jugendliche im Schulalter beherbergte.1989 kam das Sonnenhaus hinzu, das sechs Kinder mit Schwerst-Mehrfachbehinderung im Alter von 9 Monaten bis 13 Jahren aufnahm.
Durch das Heranwachsen der Kinder aus dem Sonnenhaus und wegen gezielter Aufnahmeanfragen ergab sich der Wunsch nach Erweiterung. Zugleich meldete der Landeswohlfahrtsverband Hessen einen besonderen Bedarf an Einrichtungen an, in denen Kinder nach Folgezuständen von schweren Schädel-Hirntraumata, Pflege, Therapie und Eingliederungshilfe erhalten können. Diese Aufgabe sprach uns aufgrund unserer bisher gemachten Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen in besonderen Lebenslagen an. Die Idee der Heilpädagogischen Gemeinschaft Kirchhain war geboren.
In der Folgezeit fand sich in Kirchhain ein Grundstück. Am 17.11.1998 fand der erste Spatenstich statt, am 22.04.1999 die Grundsteinlegung, am 27.08.1999 war Richtfest. Das erste der drei Gebäude wurde im Juni 2000 bezogen. Seit Januar 2003 sind alle Häuser voll belegt.